Reichsbanner-Geschichte in Berlin und Brandenburg 1924 bis 1945
Ein Übersicht über die Geschichte des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold in der Region Berlin-Brandenburg in der Weimarer Republik, von der Gründung bis zur Auflösung und der anschließenden Verfolgung bis Kriegsende, ist in Arbeit. Zwei Informationsquellen sind darüber hinaus empfehlenswert:
Literatur
Für vertiefende Lektüre zum Thema ist das Buch von Hans-Rainer Sandvoß zu empfehlen, der sich in „Mehr als eine Provinz! Widerstand aus der Arbeiterbewegung 1933-1945 in der preußischen Provinz Brandenburg“ auch mit der Geschichte des Reichsbanners in der damaligen Provinz Brandenburg beschäftigt.
Sein Buch beginnt mit einer Beschreibung des vorausgegangenen Kampfes der Republikschutztruppe Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold um den Erhalt der ersten deutschen Demokratie. Hunderte von Arbeitern riskierten dabei Gesundheit und Leben. Vor allem die Industriestädte der Lausitz erwiesen sich als Hochburgen dieser Bemühungen. Aber auch nach 1933 war die südliche Region Brandenburgs das Zentrum des Arbeiterwiderstandes verschiedener Parteien und gewerkschaftlicher Richtungen.
Diese Publikation kann über den Buchhandel bestellt werden.Ein Versand über den Verein oder die Gedenkstätte Deutscher Widerstand erfolgt nicht. Die Veröffentlichungen sind jedoch in der Gedenkstätte zum ermäßigten Ausstellungspreis erhältlich.
berlinHistory App
Die berlinHistory App ist eine kostenlose digitale Plattform, die Geschichte an ihren originalen Schauplätzen sichtbar und erlebbar macht. Über eine interaktive Karte werden geschichtsträchtige Orte in Berlin mit Texten, Fotos, Videos und Audiobeiträgen verknüpft, sodass die Nutzer die Vergangenheit direkt vor Ort entdecken können. Getragen wird das Angebot vom gemeinnützigen Verein berlinHistory e.V., der mittlerweile mit mehr als 60 Berliner Kultur- und Geschichtsinstitutionen zusammenarbeitet. Die App steht kostenfrei für Android und iOS zur Verfügung.
Auch die Geschichte des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold ist in der berlinHistory App vertreten. Möglich wird dies durch die Kooperation mit der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand, die in der App einen eigenen thematischen Schwerpunkt zum Reichsbanner eingerichtet hat. Unter dem Titel „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold 1924–1933“ erinnern zahlreiche Biografien an Reichsbanner-Mitglieder und an ihren Einsatz für die Weimarer Republik. Wer sich in Berlin auf den Spuren des Reichsbanners bewegt, kann so an historischen Orten unmittelbar Näheres über die Menschen erfahren, die sich in den 1920er und frühen 1930er Jahren für die junge Demokratie eingesetzt haben.
Die App eignet sich damit sowohl für historisch Interessierte als auch für alle, die sich mit der Geschichte des Reichsbanners und der Weimarer Republik näher beschäftigen möchten. Weitere Informationen sowie der kostenlose Download finden sich auf berlinHistory App.