Kranzniederlegung 89. Todestag von Otto Hörsing
Am 16. August 2026 hat das Reichsbanner Berlin-Brandenburg anlässlich des 89. Todestages von Otto Hörsing eine Kranzniederlegung an seinem Grab auf dem Waldfriedhof Dahlem abgehalten.
Reichsbanner-Mitglied und Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, Marco Hahnfeld, hielt die einleitenden Worte.
Otto Hörsing wurde am 18. Juli 1874 im ostpreußischen Groß Schilleningken geboren und starb am 16. August 1937 in Berlin. Der gelernte Schmied gehörte seit 1905 der SPD an und war unter anderem Mitglied der Weimarer Nationalversammlung, Reichstagsabgeordneter, Abgeordneter des Preußischen Landtages sowie Oberpräsident der Provinz Sachsen.
1924 gehörte Hörsing in Magdeburg zu den Mitbegründern des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold. Von 1924 bis 1931 war er Bundesvorsitzender des Reichsbanners und warb bei zahlreichen öffentlichen Auftritten für die Verteidigung der Republik. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde er aus politischen Gründen aus dem Beamtenverhältnis entlassen. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er in Berlin unter schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen.
Mit der Kranzniederlegung haben wir an unseren ersten Bundesvorsitzenden und seinen Einsatz für die Republik erinnert.