Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V. Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V.

Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V. - Gefährdete Demokratie? Verfassungsfeindlichkeit und die Verantwortung der Mitte

Landesverband Berlin-Brandenburg
Datum
Donnerstag, 13. November 2025, 19:00 Uhr
Ort

Galerie im Albert-Schulz-Haus
Doberaner Straße 6
18057 Rostock

Gefährdete Demokratie? Verfassungsfeindlichkeit und die Verantwortung der Mitte

Einladung der Reichsbanner-Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern zur Podiumsdiskussion u.a. mit dem Leiter des Verfassungsschutzes Mecklenburg-Vorpommern.

Nur wenige Tage nach dem 9. November, dem „Seismographen deutscher Geschichte“, wie es Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nannte, lädt das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold zu einer öffentlichen Diskussion über Verfassungsfeindlichkeit und die Verantwortung der demokratischen Mitte ein. Steinmeier hatte in seiner Rede eindringlich gewarnt: „Die Selbstbehauptung der Demokratie – das ist die Aufgabe unserer Zeit.“ Diese Warnung bildet den Hintergrund einer Veranstaltung, die fragt: Wie wehrhaft ist unsere Demokratie heute – und was müssen wir gemeinsam tun, um sie zu schützen?

Auf dem Podium:

  • Dr. Antje Draheim (SPD), Bundesstaatssekretärin a.D. und Bundesvorsitzende des Arbeitskreises sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen (ASJ)
  • Dr. Gudrun Heinrich, Soziologin & Extremismusforscherin, Leiterin der Arbeitsstelle Politische Bildung und Demokratiepädagogik an der Universität Hamburg
  • Thomas Krense, Leiter des Landesamtes für Verfassungsschutz Mecklenburg-Vorpommern
  • Frieder Weinhold, Mitglied im Bundesvorstand des Evangelischen Arbeitskreises der CDU (EAK)


Moderation: Markus Rittner, Landessprecher Reichsbanner Mecklenburg-Vorpommern

Warum diese Veranstaltung jetzt?

Steinmeiers Rede hat eines klargemacht: Demokratie stirbt nicht auf einen Schlag – sie erodiert, wenn die Mitte schweigt. Wenn Antisemitismus wieder auf den Straßen sichtbar wird, wenn extreme Parteien an Einfluss gewinnen, wenn Brandmauern bröckeln und das Vertrauen schwindet – dann, so der Bundespräsident, „dürfen wir nicht abwarten, bis der Sturm vorbeizieht“. Genau hier setzt die Podiumsdiskussion an. Sie bringt drei entscheidende Perspektiven zusammen:

  • Analyse & Prävention – durch die Forschung von Dr. Gudrun Heinrich
  • Sicherheitslage & Verfassungsschutz – durch Thomas Krense
  • Politische Verantwortung der demokratischen Mitte – durch Vertreter*innen von CDU und SPD


Wir nehmen den Appell des Bundespräsidenten ernst: Die Selbstbehauptung der Demokratie braucht eine starke Mitte. Wir wollen zeigen, dass die politische Mitte – bei allen Unterschieden – mehr verbindet als trennt, wenn es um die Verteidigung der freiheitlichen Ordnung geht.

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.

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