Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold

Veranstaltungen des Reichsbanners

Verleihung Ehrenmitgliedschaft an Helmut Schmidt
Verleihung Ehrenmitgliedschaft an Helmut Schmidt
Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold verlieh dem ehemaligen Bundeskanzler am 17.01.2006 die Ehrenmitgliedschaft.
Die Übergabe der Ehrenurkunde fand am Nachmittag im Hamburger Büro von Helmut Schmidt im Zeit Verlag durch den Bundesvorsitzenden Hans Bonkas in Begleitung von Mitgliedern  des Hamburger Landesvorstandes des Reichsbanners statt.  [ausführlich weiter unten...]

06.09.2006

Helmut Schmidt
Eröffnung der Ausstellung "Für eine starke Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold" in der Führungsakademie der Bundeswehr

Der ehemalige Bundeskanzler und Verteidigungsminister Helmut Schmidt eröffnete als Schirmherr am 06.09.2006 in der Führungsakademie der Bundeswehr die Ausstellung:  „Für eine starke Republik! Reichsbanner Schwarz Rot Gold!“. Weitere Informationen finden Sie im Bereich "Aktuell".

03.05.2006

Artikel Harburger Rundschau
"Stolperstein" für Reichsbannerkamerad Otto Ernst Lang.

Rund 1.300 "Stolpersteine" gibt es in Hamburg. Ein weiterer, der erste auf der Veddel, wurde am 03.05.2006 eingeweiht.
Er erinnert an Otto Ernst Lang, Sozialdemokrat und Reichsbannermitglied.
(Quelle: Harburger Rundschau)

"Stolpersteine" ist ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, der damit an Opfer der NS-Zeit erinnert, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. Bis heute hat er über 5500 Steine in 97 Ortschaften verlegt. (http://www.stolpersteine.com)

17.01.2006

Das Reichsbanner Schwarz Rot Gold verleiht dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt die Ehrenmitgliedschaft im Reichsbanner Schwarz Rot Gold.

"Die Mitglieder des Reichsbanners drücken ihre Hochachtung vor einem Politiker aus, der die Bekämpfung jeglichen Rassismus und Extremismus und damit der Verteidigung des freiheitlichen Rechtsstaates zu einer unverzichtbaren Grundlage seiner Politik gemacht hat", steht auf der Urkunde, die ihm Hans Bonkas überreichte. Helmut Schmidt wiederum bescheinigte dem Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold: "Die charakterliche Festigkeit des Reichsbanners und seiner Mannschaften verlangt nach dem Respekt der heute Lebenden".

Die Übergabe der Ehrenurkunde fand am Nachmittag im Hamburger Büro von Helmut Schmidt im Zeit Verlag durch den Bundesvorsitzenden Hans Bonkas in Begleitung von Mitgliedern  des Hamburger Landesvorstandes des Reichsbanners statt.
Das Reichsbanner empfindet die Annahme der Ehrenmitgliedschaft durch Helmut Schmidt als eine besondere Auszeichnung und Würdigung des Verbandes in seinem Wirken für die Förderung des demokratischen Bewusstseins in der Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland.

Verleihung Ehrenmitgliedschaft an Helmut SchmidtVerleihung Ehrenmitgliedschaft an Helmut SchmidtVerleihung Ehrenmitgliedschaft an Helmut SchmidtVerleihung Ehrenmitgliedschaft an Helmut Schmidt

22.11.2005

Veranstaltung in der Gedenkstätte Konzentrationslager Fuhlsbüttel:
Gefangene in Fuhlsbüttel: Hermann, Kurt und Rudolf Saalfeld. Hermann und Rudolf Saalfeld gehörten ab 1924 dem Reichsbanner Schwarz Rot Gold in Hamburg an. Im Zusammenhang mit ihrer Haft im Konzentrationslager Fuhlsbüttel kamen mehrere Reichsbanner-Mitglieder ums Leben.

Bunge, Paul, geb. 25.6.1904, gest. 1.5.1942 an den Folgen der Haft
- Telegrafenarbeiter
- SPD ca. 1925 bis 1933, Reichsbanner
- 5 Jahre Zuchthaus 1937 - 1941 wg. Vorbereitung zum Hochverrat (Prozess Tydeks und Genossen)
- Ehrverlust, Verlust des Arbeitsplatzes

Rüther, Karl, geb. 5.6.1906, gest. 15.5.1937 im KZ Fuhlsbüttel
- Tischler
- SPD 1926 - 1933, Reichsbanner
- 5 Wochen Schutzhaft Fuhlsbüttel 1937 wg. Vorbereitung zum Hochverrat (Prozess Tydeks und Genossen)
- angeblich Freitod, nach Angabe von Mithäftlingen zu Tode geprügelt

Das am 4.9.1933 offiziell eröffnete und im zeitgenössischen Sprachgebrauch "Kola-Fu" genannte Konzentrationslager Fuhlsbüttel wurde innerhalb kürzester Zeit zu einer der berüchtigtsten Terrorstätten im nationalsozialistischen Deutschland.
Viele Tausende wurden im KZ Fuhlsbüttel, das 1936 in "Polizeigefängnis" umbenannt wurde, inhaftiert
und von hier aus in andere Konzentrationslager überstellt. Insgesamt kamen in Fuhlsbüttel annähernd 500 Frauen und Männer ums Leben. Sie starben an den Folgen der Misshandlungen, wurden ermordet oder in den Tod getrieben.
Kranzniederlegung im KZ FuhlsbüttelKranzniederlegung im KZ Fuhlsbüttel

20.10.2005

Ausstellung im Gymnasium Allee in HH-Altona
Das Reichsbanner Schwarz Rot Gold eröffnet die Ausstellung "80 Jahre Reichsbanner Schwarz Rot Gold" im Gymnasium Allee in Hamburg Altona.
Die Podiumsdiskussion findet unter großem Interesse der teilnehmenden Schüler statt, wie auch die Ausstellung auf breites Interesse der Schüler und Lehrer trifft, welche das Thema Widerstand im Dritten Reich an dem Beispiel Reichsbanner in ihren Unterricht einbinden.
Im Bild: Hans Bonkas im Gespräch mit Henning Voscherau (li.) und Hans Saalfeld (re.)

Programm zur Ausstellungseröffnung 80 Jahre Reichsbanner Schwarz Rot Gold im Gymnasium Allee Altona:
  1. Musikalische Eröffnung
    Schulchor des Gymnasium Allee
  2. Begrüßung
    Ulrich Mumm, Schulleiter des Gymnasium Allee
  3. Grußwort
    Bürgermeister Dr. Henning Voscherau, Schirmherr der Veranstaltung
  4. Historische Betrachtung,
    N.N., Geschichtslehrer des Gymnasium Allee
  5. Musikalische Intermezzo
    Schulchor des Gymnasium Allee
  6. Podiumsgespräch mit Schülern
    Hans Bonkas, Vorsitzender des Reichsbanner Schwarz Rot Gold, Bund aktiver Demokraten e.V.
  7. Eröffnung der Ausstellung für die geladenen Gäste