Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold
Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold
 
Chronik
Chronik
1919 - 1923

erschüttern Umsturzversuche und politische Morde die junge Weimarer Republik.

1924

gründen in Magdeburg entschlossene Republikaner, angeführt von der SPD, die überparteiliche Schutzorganisation „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“.

1924 - 1929

engagieren sich Sozialdemokraten, Teile der Deutschen Demokratischen Partei und des Zentrums im Reichsbanner für die Festigung der Republik, für die Achtung der Verfassung, die Propagierung der Republikfahne Schwarz-Rot-Gold gegen die von den Rechten favorisierte kaiserliche Kriegsflagge Schwarz-Weiß-Rot und für die Ehrung republikanischer Repräsentanten und Opfer.

1930

steigert sich mit dem erdrutschartigen Sieg der Nationalsozialisten bei den Reichstagswahlen im September der Kampf gegen die Zerstörer der Republik.

1932

kämpfen Reichsbanner, SPD, Gewerkschaften und Arbeiter-Turn- und Sportbund in der „Eisernen Front“ gegen die braune Gefahr.

1933

im März wird das Reichsbanner verboten, seine Aktivisten werden verfolgt und ins Exil getrieben.